Arete bei Platon und Aristoteles Zum Wesen und zur by Hans Joachim Kramer

By Hans Joachim Kramer

Die vorliegende Untersuchung entspringt der philosophiegeschichtlichen Forschungslage im Grenzgebiet des späten Platon und des frü­ rooster Aristoteles, das seit den Werken Jaegers und Stenzeis im Brennpunkt des Interesses steht. Ihr Thema ergibt sich aus der folgenden, in verschiedene Punkte gegliederten Fragestellung.

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Mit der prinzipiellen Unterscheidung zwischen Exoterischem und Esoterischem ist ferner die Frage nach der Einheit in der Gesamt­ erscheinung Platons von neuem gestellt. Es gilt, den Zusammen­ hang zwischen Schriftwerk und mündlicher Lehre aufzuzeigen und, im Sinne einer Integration, die zwischen beiden nach Sache und Me­ thode waltenden Bezüge auf das Ganze der platonischen Philosophie 33 Alle wesentlichen Errungenschaften des alten Platon (Arete als Maß und Mitte, Ideen-Zahlen) gingen danach auf die Heraufkunft der αόριστος δυάς zu­ rück, die erst in den spätesten Dialogen, kurz vor der dritten Sizilischen Reise, greifbar wird und vermutlich auf den Anfang oder in die Mitte der Sechziger Jahre des 4.

Der Gedanke der Ordnung in den früheren Dialogen 53 πέφυκεν έργάζεσθαν πρώτον μέν αδύνατον αύτόν πράττε ιν ποιήσει στασιάζοντα καί ού χ ομονοοΰντα αυτόν έαυτφ, επε ιτα εχθρόν καί έαυτφ καί τοις δι,καίοις . . Umgekehrt halt die δικαιοσύνη zusammen und bewirkt ομόνοια, φιλία und θεοφιλία (352 Α 10)24: sie fördert die Gemeinschaft zwischen Menschen und Menschen und Göttern und Menschen sowie die Betäti­ gung ihrer naturgegebenen Anlagen, und ohne sie ist noch nie etwas Großes zustandegekommen (352 C).

Wahrend es den Wissenden, den Arzt oder den Musiker oder den Gerechten kennzeichnet, daß er einen seinesgleichen als solchen nicht übertreffen will, schweift der Unkun14 Vgl. dazu 341 D: . . έκαστη των τεχνών εστιν . . συμφέρον . . cm μάλιστα τ ε λ έ α ν είναι und dazu die ganze folgende Passage, bes. 342 B. ) b); die Analogie zu den übrigen τέχναι erbrachte als Gemeinsames die nor­ mative Sadigebundcnhcit, und da der Herrscher das Recht in Gestalt des νόμος jeweils bestimmt, war mit dem veränderten Sinn von Herrschaft der gesuchte wahre Sinn des δίκαιον zugleich gegeben.

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